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Blauwassersegler .info Tipps zum Segeln
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Blauwassersegeln einfach erklärt

Hier findest du Tipps rund ums Segeln: zum Boot, zur Ausrüstung, zu Revieren und zu langen Reisen. Von Seglern für Segler.

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Grafik erklärt

Was steckt im Rumpf einer Fahrtenyacht?

Eine typische 12-Meter-Yacht im Längsschnitt. Die Bereiche leuchten nacheinander auf.

Ankerkasten Vorschiffskabine Nasszelle Salon Pantry Navi-Ecke Wassertank Motorraum Achterkabine Dieseltank Cockpit Kiel mit Ballast Ruder AnkerkastenKette und AnkerVorschiffskabineDoppelkoje im BugNasszelleWC und DuscheSalonSitzecke und TischPantryHerd, Spüle, KühlboxNavi-EckeKartentisch, InstrumenteWassertankunter den BodenbretternMotorraumunter dem NiedergangAchterkabineKoje unter dem CockpitDieseltanknahe am Motor
Die Aufteilung variiert je nach Werft und Modell. Tanks liegen meist tief und mittig, damit sie den Trimm wenig beeinflussen.

Grafik erklärt

So ist das Rigg einer Segelyacht aufgebaut

Stehendes Gut hält den Mast, laufendes Gut bedient die Segel. Die wichtigsten Teile im Überblick.

WIND Achterstaghält den Mast nach achtern GroßsegelHauptantrieb, am Mast und Baum Baumführt das Unterliek des Großsegels Großschotstellt den Winkel des Großsegels ein Vorstagträgt das Vorsegel, hält den Mast nach vorn Salingspreizt die Wanten ab VorsegelGenua oder Fock vor dem Mast Wantenstützen den Mast seitlich Mastträgt Segel und stehendes Gut
Schematische Darstellung einer Slup mit Toppriggung. Bei Fractional-Riggs endet das Vorstag unterhalb des Masttopps.

Grafik erklärt

Wie viel Kette muss raus?

Entscheidend ist der Winkel, mit dem die Kette am Anker zieht. Liegt genug Kette am Grund, zieht der Anker waagerecht und gräbt sich ein.

WIND Wassertiefe t Kettenlänge ≈ 3 bis 5 × t Faustregel für die Kettenlänge Ruhiges Wetter3 × t Normale Bedingungen5 × t Starkwind, Leine statt Kette7 × t +
Gemessen wird von der Ankerklüse bis zum Grund, Tidenhub einrechnen. Die Werte sind Richtwerte und ersetzen nicht die eigene Einschätzung vor Ort.

Grafik erklärt

Wie Navigation und Kommunikation zusammenspielen

Alle Geräte tauschen ihre Daten über ein gemeinsames Netz aus. Der Kartenplotter zeigt alles auf einem Bildschirm.

GPS-AntennePosition, Kurs, Fahrt AIS-Transpondersieht und sendet Schiffe RadarZiele bei Nacht und Nebel UKW-Funk mit DSCNotruf mit Position Autopilotsteuert nach Kurs oder Wind Wind & EcholotWindwinkel, Wassertiefe Kartenplotter Datennetz NMEA 2000
NMEA 2000 ist der heute übliche Standard. Ältere Geräte nutzen NMEA 0183 und brauchen einen Wandler.

Grafik erklärt

So funktioniert ein Wassermacher

Eine Hochdruckpumpe presst Seewasser durch eine Membran. Nur Wasser kommt durch, das Salz geht mit der Sole zurück ins Meer.

Seewasserdurch das Seeventil VorfilterSand, Plankton Hochdruck-pumpe · 55 bar MembranUmkehrosmose Trinkwasserin den Tank Solezurück über Bord Wassermoleküle passieren die MembranSalz und Schwebstoffe bleiben zurück
Je nach Gerät entstehen 20 bis 150 Liter pro Stunde. Im Hafen und in trübem Wasser sollte der Wassermacher nicht laufen.

Grafik erklärt

Mensch über Bord: der Ablauf

Die ersten Sekunden entscheiden. Diese fünf Schritte sollte jede Crew vor dem Ablegen einmal gemeinsam durchgehen.

WIND Person im Wasser
1 Alarm gebenLaut „Mensch über Bord!“ rufen, Rettungsring werfen.
2 Position sichernMOB-Taste am Plotter drücken.
3 AusguckEine Person zeigt dauerhaft auf die Person im Wasser.
4 Manöver fahrenQuick-Stop oder Q-Wende, zurück zur Person.
5 BergenIn Lee anfahren, Person sichern und an Bord holen.
Dargestellt ist ein Quick-Stop unter Segeln. Das Boot fährt sofort an den Wind, wendet und nähert sich der Person langsam aus Lee.

Grafik erklärt

Wende und Halse im Vergleich

Bei der Wende dreht der Bug durch den Wind, bei der Halse das Heck. Die Halse ist bei viel Wind das anspruchsvollere Manöver.

Wende: Bug geht durch den Wind

WIND
Klar zur Wende!Ist klar!Re!

Halse: Heck geht durch den Wind

WIND
Klar zur Halse!Ist klar!Rund achtern!
Bei der Halse die Großschot vorher dichtholen, damit der Baum kontrolliert übergeht.

Grafik erklärt

Wachplan auf langen Schlägen

Beim Drei-Wachen-System steht jede Gruppe zweimal am Tag vier Stunden Wache. Der Zeiger zeigt, wer gerade dran ist.

WACHE AWACHE BWACHE CWACHE AWACHE BWACHE C00:0003:0006:0009:0012:0015:0018:0021:0024 Stunden3 Wachen à 4 Std. NWache A00-04 und 12-16 UhrWache B04-08 und 16-20 UhrWache C08-12 und 20-24 UhrWACHPLANNachtTagJede Wache hat 8 Stunden frei zwischen zwei Diensten.
Für kleine Crews gibt es Zwei-Wachen-Systeme oder versetzte Wachen. Wichtig ist, dass jede Person genug zusammenhängenden Schlaf bekommt.

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5 neue Briefe

FA Finanzamt MusterstadtSteuerbescheid 2025 Termin 14.11.NEU
K KompassstromJahresabrechnung Strom 474,35 €NEU
KK Kielwasser KrankenkasseMitgliedsbescheinigung Info
L Lotsen Inkasso GmbHZahlungserinnerung Termin 03.11.
B BojenfunkRechnung Oktober 39,95 €
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So funktioniert es

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Ihre Post geht an Ihre Papierfrei-Adresse, zum Beispiel per Nachsendeauftrag.

2

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Jeder Brief wird empfangen und sorgfältig gescannt.

3

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Kategorie, Absender, Termine und Beträge werden erkannt und zusammengefasst.

4

Sie lesen in der App

Am Steg, vor Anker oder auf See: Öffnen, vorlesen, übersetzen, exportieren.

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KI-AnalyseAbsender, Kategorie und Inhalt werden automatisch erkannt und kurz zusammengefasst.
Termine und BeträgeZahlungsziele und wichtige Termine stehen direkt im Überblick.
VorlesenBriefe lassen sich vorlesen, praktisch auf Wache oder am Steuer.
ÜbersetzungPost aus dem Ausland oder Amtsdeutsch in verständlicher Sprache.
ExportAnbindung an DATEV, Lexware und sevDesk für Rechnungen und Belege.
Hosting in DeutschlandEU-DSGVO-konform, die Daten bleiben auf Servern in Deutschland.

Warum das für Segler passt

Auf Langfahrt ist der Briefkasten zu Hause das größte Risiko für verpasste Bescheide. Mit einem digitalen Briefkasten bleibt die Post erreichbar, auch wenn Nachbarn oder Familie nicht regelmäßig nachsehen können.

Keine Nachsende-Pakete an wechselnde HäfenBehördenpost und Rechnungen sofort sichtbarWeniger Papier an BordVorlesen auf Wache, Übersetzen im Ausland

Häufige Fragen

Wie sicher sind meine Daten?+

Die Briefe werden in Deutschland gehostet und nach EU-DSGVO verarbeitet.

Was passiert mit den Originalen?+

In der App sehen Sie im Bereich Lager, welche Originale aufbewahrt werden. Details zu Aufbewahrung und Versand finden Sie bei Papierfrei.

Für wen eignet sich das?+

Für Privatpersonen auf Langfahrt genauso wie für Selbstständige und Kanzleien, die ihre Post ortsunabhängig bearbeiten wollen.

Über Papierfrei

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Hinter Papierfrei steht Papierfrei Postservice aus Nordrhein-Westfalen. Die Idee: Niemand soll mehr Briefe öffnen, sortieren und abheften müssen. Papierfrei empfängt die Post, scannt sie und lässt sie von einer KI auswerten. Was wichtig ist, steht sofort oben.

Die Post ist über die Web-App und die Android-App erreichbar.

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Wie die Post an Bord kommt

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Für den Empfang an Bord reicht eine Internetverbindung, über Mobilfunk oder Satellit.

Vor der Abreise

Neue Postadresse bei Banken, Versicherungen, Finanzamt und Krankenkasse hinterlegen. Abos und Werbepost abbestellen.

Wichtige Termine nicht verpassen

Bescheide und Mahnungen haben oft kurze Termine. Wer seine Post zeitnah sieht, kann rechtzeitig reagieren.

Originale aufbewahren

Wichtige Dokumente im Original lagern oder gezielt nachsenden lassen, etwa an einen Hafen mit Postlager.

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Das Zwiebelprinzip für Segelkleidung

Drei Schichten, die zusammenarbeiten: Die Basis transportiert Feuchtigkeit weg, die Mitte wärmt, die Außenschicht hält Wind und Wasser ab.

1. BasisschichtFunktionsunterwäsche aus Merino oder Kunstfaser,leitet Schweiß ab2. IsolationsschichtFleece oder leichte Daunenjacke, hält die Wärme3. WetterschutzÖlzeug mit Kapuze und hohem Kragen, wasser- undwinddicht
Je nach Wetter wird eine Schicht weggelassen oder verstärkt. Baumwolle als Basisschicht vermeiden, sie trocknet schlecht.

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Das Bootsjahr im Überblick

Welche Arbeiten wann anstehen, damit das Boot pünktlich zur Saison im Wasser ist.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez Das Bootsjahrim Überblick Jan bis FebRefit-Arbeiten, Ausrüstung überholen, Saison planenMärz bis AprilUnterwasserschiff schleifen, Antifouling, polieren, kranenMai bis SeptemberSegelsaison, Wartung nach BetriebsstundenOktoberAuskranen, Motor konservieren, Wasser ablassenNovember bis DezemberWinterlager, Persenning, regelmäßig lüften
Typischer Ablauf für Nord- und Ostsee. Im Mittelmeer verschiebt sich die Saison um etwa einen Monat in beide Richtungen.

Grafik erklärt

Gezeiten verstehen

An der Nordsee steigt und fällt das Wasser zweimal am Tag. Die Zwölftelregel hilft, den Wasserstand zwischen Hoch- und Niedrigwasser abzuschätzen.

HochwasserNiedrigwasserHochwasser Tidenhub etwa 6 Std. 12 Min. Wasserstand an der Pier Zwölftelregel: So viel steigt oder fällt das Wasser pro Stunde 1. Std: 1/122. Std: 2/123. Std: 3/124. Std: 3/125. Std: 2/126. Std: 1/12
Genaue Zeiten und Höhen stehen in den Gezeitentafeln. Die Zwölftelregel ist eine Näherung und gilt nicht überall gleich gut.

Grafik erklärt

Sicherheitszonen für Kinder an Bord

Klare Regeln, wer sich wo aufhalten darf, geben Kindern Freiraum und Eltern Ruhe.

KajüteCockpitVordeck Strecktau zum Einpicken

Kajüte

Spielen und schlafen. Leesegel an den Kojen, Schapps verriegelt.

Cockpit

Nur mit Rettungsweste. Bei Seegang zusätzlich eingepickt.

Vordeck und Seitendeck

Nur an der Hand eines Erwachsenen, immer mit Lifebelt.

Relingsnetz

Rundum gespannt, schließt die Lücke unter dem untersten Relingsdraht.

Regeln vor dem Ablegen gemeinsam besprechen und kindgerecht erklären. Rettungswesten müssen zur Körpergröße passen und einen Schrittgurt haben.

Interaktive Grafik

Die Beaufort-Skala auf See

Tippe auf eine Stufe oder lass die Skala durchlaufen. Wind, Wellenhöhe und Seegang verändern sich mit.

{{ bftNum }} Bft {{ bftName }} Wind {{ bftKn }} Wellenhöhe {{ bftWave }} {{ bftSea }}
Wellenhöhen sind Anhaltswerte für offene See. In Küstennähe und bei Strom gegen Wind kann die See deutlich steiler sein.

Grafik erklärt

Wachplan auf langen Schlägen

Beim Drei-Wachen-System steht jede Gruppe zweimal am Tag vier Stunden Wache. Der Zeiger zeigt, wer gerade dran ist.

WACHE AWACHE BWACHE CWACHE AWACHE BWACHE C00:0003:0006:0009:0012:0015:0018:0021:0024 Stunden3 Wachen à 4 Std. NWache A00-04 und 12-16 UhrWache B04-08 und 16-20 UhrWache C08-12 und 20-24 UhrWACHPLANNachtTagJede Wache hat 8 Stunden frei zwischen zwei Diensten.
Für kleine Crews gibt es Zwei-Wachen-Systeme oder versetzte Wachen. Wichtig ist, dass jede Person genug zusammenhängenden Schlaf bekommt.

Karte

Ein Sommer auf der Ostsee

Von Kiel über Bornholm und die Schären bis in den Finnischen Meerbusen: Die Ostsee bietet kurze Schläge, viele Häfen und lange helle Nächte.

Beispielroute für eine Saison von Mai bis August. Kartengrundlage: Natural Earth.

Karte

Die Barfußroute um die Welt

Die klassische Passatroute folgt den beständigen Ostwinden in den Tropen. Wer die Jahreszeiten einhält, segelt fast immer mit Rückenwind.

Startfenster richten sich nach den Hurrikan- und Zyklonsaisons. Kartengrundlage: Natural Earth.

Karte

Die großen Winde im Mittelmeer

Lokale Winde prägen das Segeln im Mittelmeer stärker als die Großwetterlage. Wer sie kennt, plant Etappen und Ankerplätze besser.

Vereinfachte Darstellung der typischen Hauptrichtungen. Kartengrundlage: Natural Earth.

Grafik erklärt

Drei Arten anzulegen

Je nach Revier liegt man anders im Hafen. Die Animation zeigt das Einparken und wo die Leinen hingehören.

Römisch-katholisch mit Mooring

Mooring-Boje

Rückwärts an die Pier, Heckleinen fest, dann die Mooringleine am Bug dichtholen. Typisch im Mittelmeer.

Boxengasse mit Dalben

Dalben

Bug oder Heck voran zwischen die Pfähle, Leinen über die Dalben legen, dann zur Pier. Typisch an der Ostsee.

Längsseits an der Pier

Fender zur Pier

Flach anfahren, Fender auf Pierhöhe, Vor- und Achterleine, dann die Springs. Am einfachsten bei Wind von der Pier weg.

Rote Linie: Mooringleine. Blau: Fest- und Vorleinen. Vor dem Anlegen Leinen und Fender auf beiden Seiten klarmachen.

Grafik erklärt

Welcher Schein für welches Fahrtgebiet?

Die deutschen Sportbootscheine bauen aufeinander auf. Je höher die Stufe, desto weiter darf man hinaus.

SBF See

Sportbootführerschein See

amtlich, Pflicht für Motorleistung über 15 PS auf Seeschifffahrtsstraßen

Küstennah

SKS

Sportküstenschifferschein

empfohlen für Yachten, oft von Vercharterern verlangt

bis 12 sm

SSS

Sportseeschifferschein

für küstennahe Seefahrt in allen Meeren

bis 30 sm

SHS

Sporthochseeschifferschein

höchster Sportbootschein, für weltweite Fahrt

weltweit

Funk dazu

SRC

UKW-Sprechfunk mit DSC, Pflicht für das Funkgerät an Bord

LRC

Grenz- und Kurzwelle, Satellit, für Fahrten über Land- und UKW-Reichweite hinaus

Vereinfachte Übersicht. Voraussetzungen und Seemeilennachweise unterscheiden sich je Schein. Im Ausland können andere Regeln gelten.

Grafik erklärt

Was steckt im Rumpf einer Fahrtenyacht?

Eine typische 12-Meter-Yacht im Längsschnitt. Die Bereiche leuchten nacheinander auf.

Ankerkasten Vorschiffskabine Nasszelle Salon Pantry Navi-Ecke Wassertank Motorraum Achterkabine Dieseltank Cockpit Kiel mit Ballast Ruder AnkerkastenKette und AnkerVorschiffskabineDoppelkoje im BugNasszelleWC und DuscheSalonSitzecke und TischPantryHerd, Spüle, KühlboxNavi-EckeKartentisch, InstrumenteWassertankunter den BodenbretternMotorraumunter dem NiedergangAchterkabineKoje unter dem CockpitDieseltanknahe am Motor
Die Aufteilung variiert je nach Werft und Modell. Tanks liegen meist tief und mittig, damit sie den Trimm wenig beeinflussen.

Grafik erklärt

Der Weg zur eigenen Yacht

Sechs Schritte vom ersten Kassensturz bis zur Schlüsselübergabe.

1

Budget klären

Kaufpreis plus rund 10 % pro Jahr für Liegeplatz, Versicherung und Wartung.

2

Boot finden

Bootstyp nach Revier, Crewgröße und geplanten Törns auswählen.

3

Besichtigen

Rumpf, Rigg, Motor und Elektrik prüfen, Feuchtigkeit messen.

4

Gutachten

Ein unabhängiger Sachverständiger bewertet Zustand und Wert.

5

Probefahrt

Unter Segeln und Motor testen, Preis verhandeln.

6

Vertrag & Übergabe

Schriftlicher Kaufvertrag, Papiere, Steuernachweis, Ummeldung.

Beim Kauf im Ausland zusätzlich Zoll- und Steuerstatus klären. Ein Gutachten lohnt sich fast immer.

Grafik erklärt

Was gehört in die Bordapotheke?

Sechs Bereiche decken die häufigsten Beschwerden an Bord ab. Der genaue Inhalt hängt von Revier, Törndauer und Crew ab.

Wunden & Verletzungen

· Pflaster und Kompressen

· Wundauflagen und Binden

· Tape und Schienen

· Desinfektion

Schmerzen & Fieber

· Schmerzmittel

· Fiebermittel

· Fieberthermometer

· Kühlpacks

Seekrankheit

· Tabletten oder Pflaster

· Akupressurbänder

· Ingwer

· Elektrolyte

Magen & Darm

· Mittel gegen Durchfall

· Mittel gegen Übelkeit

· Elektrolyte

· Mittel gegen Sodbrennen

Haut & Sonne

· Sonnenschutz

· Brandsalbe

· Mittel gegen Insektenstiche

· Augentropfen

Notfall

· Rettungsdecke

· Beatmungsmaske

· Pinzette und Schere

· Notfallnummern, Anleitung

Medikamente und Dosierungen immer vorab mit einer Ärztin oder einem Arzt abstimmen. Verfallsdaten vor jeder Saison prüfen.

Grafik erklärt

Diese Papiere gehören an Bord

Die Grundausstattung für Reisen in europäischen Gewässern. Originale wasserdicht verstauen, Kopien digital dabeihaben.

Eigentumsnachweis

Kaufvertrag oder Rechnung

Registrierung

Flaggenzertifikat oder Internationaler Bootsschein

Führerschein

passend zu Revier und Bootsgröße

Funkzeugnis

SRC oder LRC, dazu Frequenzzuteilung

Versicherung

Haftpflicht-Police, oft mit Übersetzung

Steuernachweis

Mehrwertsteuer bezahlt, wichtig in der EU

Crewliste

Namen, Pässe, Rollen an Bord

Ausweise

Pässe und Visa aller Crewmitglieder

Welche Dokumente vorgeschrieben sind, hängt von Flagge, Revier und Bootsgröße ab. Vor der Reise bei den Behörden des Ziellands nachfragen.

Grafik erklärt

Chartermodelle im Vergleich

Wie selbstständig, wie komfortabel, wie privat und wie teuer? Fünf Arten, einen Törn zu buchen.

Bareboat

Du bist Skipper

Selbst segeln
Komfort
Privatsphäre
Kosten€€

Schein und Erfahrung nötig

Mit Skipper

Profi führt, du segelst mit

Selbst segeln
Komfort
Privatsphäre
Kosten€€€

kein Schein nötig

Yacht mit Crew

Skipper und Hostess

Selbst segeln
Komfort
Privatsphäre
Kosten€€€€

Rundum-Service

Kabinencharter

eigene Kabine, feste Route

Selbst segeln
Komfort
Privatsphäre
Kosten€€

neue Leute kennenlernen

Kojencharter

Koje auf Ausbildungstörn

Selbst segeln
Komfort
Privatsphäre
Kosten€

günstig, Lernen an Bord

Die Balken zeigen Tendenzen. Preise hängen stark von Revier, Saison und Bootsgröße ab.

Grafik erklärt

Wartungsplan für den Bordmotor

Ein Dieselmotor verzeiht wenig, wenn Wartung ausbleibt. Diese Intervalle gelten für die meisten Saildrive- und Wellenanlagen.

Vor jedem Start

Ölstand, Kühlwasser, Keilriemen, Seeventil offen

Nach dem Start

Kühlwasser am Auspuff, Ladekontrolle, Geräusche

Alle 100 h / jährlich

Motoröl und Ölfilter wechseln, Impeller prüfen

Alle 200 h

Dieselfilter, Wasserabscheider, Luftfilter

Alle 2 bis 3 Jahre

Impeller tauschen, Anoden, Wärmetauscher spülen

Winterlager

Frostschutz, Konservieren, Tank voll machen

Richtwerte. Maßgeblich ist immer das Wartungshandbuch des Herstellers.

Grafik erklärt

Sicherheitsausrüstung im Überblick

Was in jedem Fall an Bord gehört und was für Fahrten außerhalb geschützter Gewässer dazukommt.

Grundausstattung

Rettungswesten mit Lifebeltfür jede Person an Bord
Rettungsring oder Hufeisenmit Leine und Nachtlicht
Strecktaue und Lifelineszum Einpicken an Deck
Feuerlöscher und Löschdeckegut erreichbar, geprüft
Lenzpumpe und Pützmanuell, unabhängig vom Strom
Erste-Hilfe-Setauf Revier und Crew abgestimmt

Für Fahrten auf See

Rettungsinselgewartet, Auslösung bekannt
EPIRB oder PLBregistriert, mit GPS
SeenotsignaleHandfackeln, Raketen, Rauch
UKW-Handfunkgerätwasserdicht, mit DSC
Vorgeschriebene Ausrüstung hängt von Flagge, Revier und Nutzung ab. Für Charteryachten gelten oft eigene Vorgaben.

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Wie Navigation und Kommunikation zusammenspielen

Alle Geräte tauschen ihre Daten über ein gemeinsames Netz aus. Der Kartenplotter zeigt alles auf einem Bildschirm.

GPS-AntennePosition, Kurs, Fahrt AIS-Transpondersieht und sendet Schiffe RadarZiele bei Nacht und Nebel UKW-Funk mit DSCNotruf mit Position Autopilotsteuert nach Kurs oder Wind Wind & EcholotWindwinkel, Wassertiefe Kartenplotter Datennetz NMEA 2000
NMEA 2000 ist der heute übliche Standard. Ältere Geräte nutzen NMEA 0183 und brauchen einen Wandler.

Grafik erklärt

So funktioniert ein Wassermacher

Eine Hochdruckpumpe presst Seewasser durch eine Membran. Nur Wasser kommt durch, das Salz geht mit der Sole zurück ins Meer.

Seewasserdurch das Seeventil VorfilterSand, Plankton Hochdruck-pumpe · 55 bar MembranUmkehrosmose Trinkwasserin den Tank Solezurück über Bord Wassermoleküle passieren die MembranSalz und Schwebstoffe bleiben zurück
Je nach Gerät entstehen 20 bis 150 Liter pro Stunde. Im Hafen und in trübem Wasser sollte der Wassermacher nicht laufen.

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Wende und Halse im Vergleich

Bei der Wende dreht der Bug durch den Wind, bei der Halse das Heck. Die Halse ist bei viel Wind das anspruchsvollere Manöver.

Wende: Bug geht durch den Wind

WIND
Klar zur Wende!Ist klar!Re!

Halse: Heck geht durch den Wind

WIND
Klar zur Halse!Ist klar!Rund achtern!
Bei der Halse die Großschot vorher dichtholen, damit der Baum kontrolliert übergeht.

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So ist das Rigg einer Segelyacht aufgebaut

Stehendes Gut hält den Mast, laufendes Gut bedient die Segel. Die wichtigsten Teile im Überblick.

WIND Achterstaghält den Mast nach achtern GroßsegelHauptantrieb, am Mast und Baum Baumführt das Unterliek des Großsegels Großschotstellt den Winkel des Großsegels ein Vorstagträgt das Vorsegel, hält den Mast nach vorn Salingspreizt die Wanten ab VorsegelGenua oder Fock vor dem Mast Wantenstützen den Mast seitlich Mastträgt Segel und stehendes Gut
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Wie viel Kette muss raus?

Entscheidend ist der Winkel, mit dem die Kette am Anker zieht. Liegt genug Kette am Grund, zieht der Anker waagerecht und gräbt sich ein.

WIND Wassertiefe t Kettenlänge ≈ 3 bis 5 × t Faustregel für die Kettenlänge Ruhiges Wetter3 × t Normale Bedingungen5 × t Starkwind, Leine statt Kette7 × t +
Gemessen wird von der Ankerklüse bis zum Grund, Tidenhub einrechnen. Die Werte sind Richtwerte und ersetzen nicht die eigene Einschätzung vor Ort.

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Mensch über Bord: der Ablauf

Die ersten Sekunden entscheiden. Diese fünf Schritte sollte jede Crew vor dem Ablegen einmal gemeinsam durchgehen.

WIND Person im Wasser
1 Alarm gebenLaut „Mensch über Bord!“ rufen, Rettungsring werfen.
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3 AusguckEine Person zeigt dauerhaft auf die Person im Wasser.
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Hilfreiche Handbücher für die Planung

29. Oktober 2026

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BLAUWASSER
SEGLER.INFO

Redaktion Blauwassersegler.info

Die Redaktion recherchiert und veröffentlicht praxisnahe Themen rund ums Reisen auf dem Wasser.

Ein gutes Handbuch erleichtert die Reiseplanung und das Leben unterwegs. Daher haben wir eine Liste mit hilfreichen Titeln erstellt. Wir freuen uns über Ergänzungen per E-Mail.

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Kurz und praktisch

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BordelektrikEnergiemanagementLangfahrt

Energiemanagement: Der Batteriemonitor an Bord

29. Oktober 2026

Ein Beitrag von

BLAUWASSER
SEGLER.INFO

Redaktion Blauwassersegler.info

Die Redaktion recherchiert und veröffentlicht praxisnahe Themen rund ums Reisen auf dem Wasser.

Wer länger unterwegs ist, muss wissen, wie viel Energie die Batteriebank noch hergibt. Eine Spannungsanzeige allein reicht dafür nicht: Erst ein Monitor mit Strommessung zeigt, was tatsächlich hinein- und herausfließt.

Hier steht, was ein modulares System mit Strommessung erfasst und wie die Energie an Bord fließt.

Grafik erklärt

So fließt die Energie an Bord

Erzeuger laden über Regler und Ladegerät die Batteriebank. Die Verbraucher entnehmen. Der Batteriemonitor misst beides und zeigt die Bilanz.

Solarpaneltagsüber, lautlos Windgeneratorauch nachts Lichtmaschinewenn der Motor läuft Landstromim Hafen Kühlschrankgrößter Dauerverbraucher Autopilotauf langen Schlägen NavigationPlotter, AIS, Funk Licht & PumpenLED, Bilge, Wasser Laderegler& Ladegerät Batteriebank 12 V Batteriemonitormisst, was fließt ERZEUGERVERBRAUCHER
Vereinfachte Darstellung eines 12-V-Bordnetzes. Sicherungen, Hauptschalter und Trennrelais sind nicht eingezeichnet.

Welche Werte der Monitor erfasst

Für jede Batteriebank stehen Ladezustand in Prozent und Amperestunden, aktueller Strom, Spannung, Temperatur und die geschätzte Restlaufzeit bereit.

Ladezustand, Spannung und Strom einer AGM-Bank auf einen Blick.

Zusätzliche Messmodule erfassen einzelne Erzeuger und Verbraucher, etwa Solarpanel, Windgenerator, Kühlschrank oder Autopilot. Jeder Kanal lässt sich benennen, sodass die ganze Crew sofort sieht, woher die Energie kommt und wohin sie geht.

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